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Amt Neuenbürg an Herzog von Württemberg 1652

Der Neuenbürger1 Vogt Heinrich Backmeister2 berichtet Herzog Eberhard III.3 von Württemberg auf herzoglichen Runderlass hin über das Ausmaß der Kriegsschäden im Amt Neuenbürg mit einzelnen Verzeichnissen der Amtsstadt und der Amtsorte bezüglich Bevölkerungsverlusten, Gebäudeschäden und des Zustands der Äcker, Wiesen und Rebflächen.

Neuenbürg, 28. September/8. Oktober 1652 (Ausfertigung)


1    Stadt Neuenbürg PF.

2    Backmeister, Johann Heinrich, 1652–1655 (Unter-)Vogt zu Neuenbürg (Pfeilsticker, Walther: Neues Württembergisches Dienerbuch. Band 2, Stuttgart 1963, § 2657).

3    Württemberg, Eberhard III. Herzog von Eberhard III. (Württemberg, Herzog) – Wikipedia (06.06.2023).

Durchläuchtiger hochgeborner
gnädiger Fürst undt Herr etcetera.

Euer Fürstliche Gnaden gnädiger Befehl vom 28. Augusti
ist mir allererst den 18. dieses Monaths Septembris zugekom-
men, auß welchen ich denn in Unterthänigkeitt ersehenn,
daß Euer Fürstliche Gnaden gegen bevorstehenden Reichß-
tagk4 gnädig zu wissen begehren, erstlich wie viell
Mannschafft gegen5 vorigen friedtlichen undt vollkomme-
nen Ruhestandts-Zeitten in diesen mir gnädig anvertrau-
ten undt durch dem leydigen Krieg eüserst depopulirten6
Stadt undt Ambt Newenbürgk annoch7 ermanglen.
Am Andern wie viel Morgen Feldes, an Wein-Wachs8, Acker-
baw, Wiesen undt dergleichen noch ungebawet, wüst undt
öedt zugegen liegen. Nicht weniger, drittens, wie
viel ann dieser Stadt, Dörffer, Kirchen undt Flecken, im-
gleichen an Euer Fürstliche Gnaden eigenen Schlössern undt
Gebeüden, durch den unersetzlichen Kriegsschaden, deß
Brandes zugrundt verderbet undt in die Aschen geleget
oder doch solchermassen zugericht, daß sie bißhero noch
unbewohnet undt ohnerbawet in ihrer Ruin, undt was
sonsten dergleichen für mehr klägliche Vestigia9 des ver-
derblichen Kriegs hinn undt wieder für Augen in diesen
mir gnädig anvertrauten Stadt undt Ambt stehenn
müchten. Dem zu schuldigster gehorsamer Folge
ich mitt Zuziehung Bürgermeister, Gericht undt gesamb-
ten Ambts-Schuldtheissen beykommenden Auffsatz
verfertigen undt Euer Fürstliche Gnaden denselben unterthä-


4 Bedeutung: „gegen bevorstehenden Reichßtagk“ = im Hinblick auf den bevorstehenden Reichstag (= im Deutschen Reich bis 1806 Versammlung der deutschen Reichsstände).

5 Bedeutung: „gegen“ = im Vergleich zu.

6 Bedeutung: „depopulirten“ = entvölkerten.

7 Nedeutung: „annoch“ = bis jetzt noch, bis dato.

8 Bedeutung: „Wein-Wachs / Weinwachß“ = Weinwuchs, Rebflächen.

9 Lat. = Spuren.

nig überschicken wollen. Soviel die Kirchen anlange[n],
seindt selbe noch insgesambt in zimblichen baulichen Wesen[s]10,
allein die Pfarren zu Langenbrandt11, Dobell12, Ottenhau-
sen13 undt Bürckefeldt14 wegen geringen Einkommens biß da[to]
noch nicht wider besetzet. Thue Euer Fürstliche Gnaden hiem[it]
in den Schutz des Höchsten zu beharrlichen Fürstlichen Gnadenn
mich wie jedesmahl gehorsambst befehlen. Datum
den 28. Septembris anno etcetera 1652.

Euer Fürstliche Gnaden

unterthänig verpflicht
gehorsahmer

Vogt zu Newenbürgk
Henrich Backmeister.


10 Bedeutung: „in zimblichen baulichen Wesen[s]“ = im Stadium des Wiederaufbaus.

11  Langenbrand, Gde. Schömberg CW.

12  Dobel CW.

13  Ottenhausen, Gde. Straubenhardt PF.

14  Birkenfeld PF.

Newenbürgk
Specification15.
Erstlich, wie viel Bürger in Stadt undt Ambt gegen
hievorigen friedtlichen Ruhestandts-Zeitten annoch ermangeln.
Zum andern, wie viel Morgen Feldes an Weinwachß,
Ackerbaw, Wiesenn unndt dergleichen annoch ungebawet, wüst
unndt öedte liegenn.
Drittens, wie viel Dörffer, Kirchen unndt Flecken, imgleichen
an fürstlichen Schloß undt Gebewden, durch den Brandt in die
Aschen geleget oder sonsten dermassenn zugerichtet worden,
daß sie biß dahero noch unbewohnet stehenn.

Städtlein Newenbürgk
Daß alte gestandene fürstliche Bergschloß alhier
ist vor vielen Jahren durch einen daroben
gelegenen bayerischen Fendrich16 abgebrandt,
daß newe aber bloß vor solchem Unglück
mitt Leib- unndt Lebensgefahr erhaltenn17
worden, welches zwar noch wohl zu bewohnen,
jedoch auch zimblich bawloß18.

Newenbürgk  
An vor diesem gewesenen19 61 Bürgernn  
ermanglen 26.
Ann 58 Heüsern seindt eingefallen 16.
Unndt so umb ettwaß noch zu bewohnen 2.

Die Mahlmühlen, welche Junker Emmich vonn
Leyen20 alß Euer Fürstliche Gnaden zugehöriges
Lehn21 besitzet, ist zwar noch auffrecht22, allein
dermassen zerfallen, daß lange Zeitt hero
allerdings nichtmehr darinnen zu mahlen
gewesen. Jedoch aber ist man bereiths dar-
mitt im Werck, selbige zu repariren.


15 Bedeutung: „Specification“ = Verzeichnis der einzelnen Posten, Stückverzeichnis.

16 Bedeutung: „Fendrich“ = Fähnrich.

17 Bedeutung: „vor solchem Unglück mitt Leib- unndt Lebensgefahr erhaltenn“ = unter Einsatz von Leib und Leben vor solchem Unheil bewahrt.

18 Bedeutung: „bawloß“ = noch unbebaut, nicht wieder aufgebaut.

19 Bedeutung: „vor diesem gewesenen“ = vormals [vor dem Krieg] ansässigen.

20 Leyen, Emmerich (Emmich, Emmeritz) von der, 1632/33 schwedischer Obrist (Tessin, Georg: Die Regimenter der Europäischen Staaten im Ancien régime des XVI. bis XVIII. Jahrhunderts. Band 3, Osnabrück 1995, S. 189; vgl. Leyen [Layen, Lay], Emmerich von der | Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten (30jaehrigerkrieg.de) (TT.MM.JJJJ).

21 Bedeutung: „Lehn“ = Lehen ([Grund]besitz, der von einem Fürsten o. Ä. an einen Untergebenen mit der Verpflichtung verliehen wird, dass er dem Lehnsherrn mit persönlichen Leistungen zur Verfügung steht).

22 Bedeutung: „ist zwar noch auffrecht“ = steht zwar noch, ist zwar nicht gänzlich zerstört.

Daß Haugwitzische Schlößlein23 ist gar im
Abgangk unndt viel daran eingefallen.
Die alhier gestandene Ziegelhütten, so Ihr
Fürstliche Gnaden Lehn, ist gleichfals eingefallen.
Ann 73 Morgen Acker unndt Mehefeldern24

liegen wüst. 23 Morgen.
Ann 131 Morgen Wiesenn liegen wüst 37 Morgen.
Ann 40 Morgen undt 1½ Viertel Gärttenn  
liegen wüst 0.

 

Bürckefeldt
An vor diesem gewesenen 86 Bürgern
 
ermangeln 38.
An vor diesem gestandenen 69 Gebeüdenn  
seindt abgangen 19.
Unbewohnete Heüser 7.
An 637 Morgen Acker liegen wüst 186½ Morgen.
An 186½ Morgen Wiesen liegen noch unge-  
nossen25wüst 9 Morgen 3 Viertel.
Ann 153½ Morgen Weingartten liegenn  
wüst 45 Morgen3 Viertel.

 

Grävenhausen26
Ann vor diesem gehabten 105
 
ermangeln 54.
An vor diesen gestandenen 97 Gebeüdenn  
seindt abgangen 36.
Ann 653 Morgen Acker liegen wüst 237 Morgen.
Ann 182 Morgen Wiesen liegen ohngenossen  13 Morgen.
Ann 150½ Morgen Weingarten liegenn  
öedt undt wüst   34 Morgen.

 


23  Vom Neuenbürger Obervogt Christoph von Haugwitz (1608–1618) erbautes Gut (auch Christophsburg) nahe des heutigen Neuenbürger Bahnhofs an der Enz.

24 Bedeutung: „Mehefeld“ = ein Feld, welches nach Abbrennen der darauf gestandenen Holzung urbar gemacht wurde; mit Gras bewachsener Grund.

25 Bedeutung: „noch ungenossen“ = noch nicht nutzbar gemacht.

26  Gräfenhausen, Gde. Birkenfeld PF.

Ober-Niebelspach27  
An vor diesem gehabten 22 Bürgernn  
ermanglen 15.
An vor diesen gestandenen 21 Gebeüden  
seindt abgangen 12.
Unbewohnete Heüser 2.
An 172½ Morgen Äcker liegen wüst 140 Morgen.
An 30½ Morgen Wiesenn liegen unge-  
nossen wüst 6 Morgen.
An 112 Morgen Weingartten liegenn  
öedt undt wüst  90 Morgen.
   
Ahrnbach28
An vor diesem gehabten 34 Bürgern
 
ermanglen annoch 20.
An vor diesen gestandenen 33 Gebeüden  
seindt abgangen 16.
Unbewohnete Heüser 1.
An 206 Morgen 1 Viertel Bauacker undt  
Mehefelder liegen wüs 64 Morgen.
An 37½ Morgen Wiesen liegen ohngenossen  
wüst  3 Morgen.
   

 

Ottenhausen
An vor diesem gehabten 64 Bürgern
 
ermangeln 47.
An vor diesen gestandenen 50 Gebeüden  
seindt abgangen 27.
An 600 Morgen Acker liegen wüst 453 Morgen.
An 90 Morgen Wiesen liegen wüst 0.
Ann 107 Morgen Weingartten liegen wüst  70 Morgen.

27  Ortsteil von Niebelsbach, Gde. Keltern PF.

28  Arnbach, Stadt Neuenbürg PF.

Ruttmerspach29 
An vor diesen gehabten 9 Bürgern er-
 
mangeln noch 4.
An vor diesem gestandenen 9 Gebeüden  
seindt abgangen 4.
An 132 Morgen 1 Viertel Acker liegen wüst  
undt ungebawet 94 Morgen.

 

Grünenwetterspach30
An vor diesen gehabten 70 Bürgernn
 
ermangeln  51.
Ann vor diesen gestandenen 62 Gebeüden  
seindt abgangen 36.
Unbewohnte Heüser 6.
An 1278 Morgen 1 Viertel Acker liegen  
wüst 839 Morgen 1 Viertel.
Ann 18½ Morgen Weingartten liegen  
wüst 18. Morgen
Ann 42 Morgen 3 Viertel Gartten liegen  
wüst 6 Morgen.

 

Mutschelbach31
An vor diesen gehabten 30 Bürgernn
 
ermangeln 23.
An vor diesen gestandenen 30 Gebeüden  
seindt abgangen 21.
Unbewohnete Heüser 2.
An 389½ Morgen Acker liegen wüst 354½ Morgen.
An 26 Morgen Wiesen liegen ohngenossen 6 Morgen.
An 19 Morgen 3 Viertel 11 Ruthen Weingarten  
liegen wüst 19 Morgen.
An 9½ Morgen Gärtten liegen wüst 1½ Morgen.

 


29  Rudmersbach, 1909 aufgegangen in Ottenhausen, Gde. Straubenhardt PF.

30  Grünwettersbach, Stadt Karlsruhe KA.

31  Mutschelbach, Gde. Karlsbad KA.

Schwann32
An vor diesem gehabten 39 Bürgern
 
ermangeln  18.
An vor diesen gestandenen 39 Gebäwen  
seindt abgangen 15.
Unbewohnete Heüser 2.
An 479½ Morgen Acker liegen wüst 164½ Morgen.
An 34 Morgen ohnnießbahren Wiesen  
liegen wüst 10 Morgen.

 

 Feldtrennach33
Ann vor diesem gehabten 49 Bürgern
 
ermanglen 31.
An vor diesem gestandenen 45 Heüsern  
undt Gebewden liegen wüst undt einge-  
fallen 20.
Unbewohnete Heüser 4.
An 646 Morgen 2½ Viertel Acker undt  
Mehefelder liegen wüst 538 Morgen.

 

Conweyler34
An vor diesem gehabten 36 Bürgern
 
ermanglen 23.
An vor diesem gestandenen 36 Gebew-  
den seindt abgangen 21.
An 386 Morgen Acker liegen wüst  
undt ungebawet 165 Morgen.
Ann 76 Morgen ohnnießbahren35 Wiesen  
liegen wüst 20.


32  Schwann, Gde. Straubenhardt PF.

33  Feldrennach, Gde. Straubenhardt PF.

34  Conweiler, Gde. Straubenhardt PF.

35 Bedeutung: „ohnnießbahren“ = nicht nutzbar gemachten.

Dennach36
An vor diesem gehabten 24 Bürgern
 
ermanglen 17.
An vor diesen gestandenen 21½ Gebeüden  
seindt abgangen undt sambt der  
Kirchen verbronnen 16.
An 147 Morgen Meheacker undt Waldt  
liegen wüst 53 Morgen.
An 63 Morgen ohnnießbahren Wiesen  
liegen wüst 36 Morgen.

 

Dobell
An vor diesem gehabten 19 Bürgern
 
ermanglen 14.
An vor diesen gestandenen 19 Gebeüden  
seindt abgangen 11.
Unbewohnte Heüser 2.
An 145 Morgen 1 Viertel Acker wüst 24 Morgen 1 Viertel.
An 27 Morgen 3 Viertel Wiesen liegen  
ohngenossen wüst 10½ Morgen.

 

Waldtrennach37
An vor diesem gehabten 30 Bürgern
 
ermangeln 22.
An vor diesen gehabten 30 Heüsernn  
seindt abgebrandt undt eingefallen 8.
An 240 Morgen Acker undt Mehefelder  
liegen wüst 200 Morgen.
Ann 22 Morgen Wiesen liegen noch  
wüst 0.


36  Dennach, Stadt Neuenbürg PF.

37  Waldrennach, Stadt Neuenbürg PF.

Engelßbrandt38
An vor diesen gehabten 27 Bürgern
 
ermanglen 17.
An vor diesen gewesten 27 Heüsernn  
seindt abgangen 17.
An 257½ Morgen Acker liegen wüst 177½ Morgen
An 47 Morgen Wiesen liegen ohngenossen —  27 Morgen.
An 23½ Morgen Gärtten liegenn  
wüste 8½.

 

Grönbach39
An 26 gehabten Bürgern mangeln
 
annoch 18.
An 26 Behausungen eingefallen unndt  
verbronnen 17.
An 237 Morgen Acker undt Mehefelder  
liegen wüst 177 Morgen 1½ Viertel.
An 81½ Morgen Wiesen liegen wüste 7½ Morgen.
An 13 Morgen 3½ Viertel Gärtten liegen  
wüste 1 Morgen 3½ Viertel.

 

Salmbach40
An vor diesem gehabten 14 Bürgern
 
manglen 10.
An vor diesen gewesten 12 Gebewden  
seindt abgangen 8.
An 149 Morgen ½ Viertel Acker liegen
wüste 99 Morgen ½ Viertel.
Ann 31½ Morgen Wiesen liegen ohnge-  
nossen wüst 11½ Morgen.


38  Engelsbrand PF.

39  Grunbach, Gde. Engelsbrand PF.

40  Salmbach, Gde. Engelsbrand PF.

 Kapffenhardt41
An vor diesem gehabten 19 Bürgern
 
ermanglen 8.
An 19 Gebewden fehlen 7.
An 112½ Morgen Mehefelder liegenn  
wüste 52½ Morgen.
An 14 Morgen 3 Viertel Wiesen liegen  
ohngenossen 4 Morgen 3 Viertel.
An 15 Morgen 2½ Viertel Gartten liegen  
wüst  3 Morgen 2½ Viertel.

 

Langenbrandt
An 42 gehabten Bürgern ermanglen
 
annoch 34.
An 35 gewesten Heüsern undt Gebeüden  
seindt abgangen 26.
An 545½ Morgen Mehefelder, Acker  
undt Waldt liegen wüst 445½ Morgen.
An 39 Morgen 3 Viertel Wiesen liegen  
wüst 9 Morgen 3 Viertel.

 


41  Kapfenhardt, Gde. Unterreichenbach CW.

42  Höfen an der Enz CW.

Calmbach43
An 62 gehabten Bürgern ermanglen
 
annoch 44.
An 50 Heüser n abgangen 24.
Unbewohnete Heüser 3.
An 102 Morgen Acker liegen wüste 8 Morgen.
An 326½ Morgen Wiesen liegen ohnge-  
nossen wüst 98½ Morgen.

 

Fünffbronn44
An 22 gehabten Bürgern erman-
 
glen annoch 8.
An 16 gehabten Heüsern seindt ein-  
gefallen 0.
Unbewohnte Heüser 5.
An 338½ Morgen Mehefelder undt   
Waldt-Acker liegen wüste 30 Morgen.

 


43  Calmbach, Stadt Bad Wildbad CW.

44  Fünfbronn, Gde. Simmersfeld CW.

Summa an denen vor diesem
gehabten 90445 Bürgern ermanglen
 
anietzo noch 552. 46
An denen vor diesem gestandenen
817½47 Heüsern, so theilß abgebrochenn,
eingefallen undt theilß abgebrandt wor-
 
den, ermangeln 387. 48
Unbewohnete Heüser 

36. 49

Ann 7.953 Morgen 1 Viertel50 Acker unndt  
Mehefelder liegen wüste 4 547 Morgen 2 Viertel.51
Ann 1.570 Morgen 3½ Viertel52 Wiesenn  
liegen wüste 404 Morgen 2½ Viertel.53
Ann 561 Morgen 1 Viertel 11 Ruhten54 Wein-  
garten liegen wüste  276 Morgen 3 Viertel.55
Ann 145 Morgen 2½ Viertel56 Gärttenn  
liegen wüste  21½ Morgen. 57
Actum58 den 25. Septembris anno 1652.  


45  Summe korrekt.

46  Summe korrekt.

47  Summe korrekt.

48  Summe korrekt.

49  Richtig: 34.

50  Summe korrekt; Zwischensumme 7951½ M. 7 V. ergibt: 7951½ M. + 1½ M. 1 V. = 7953 Morgen 1 Viertel.

51  Summe korrekt; Zwischens. 4546½ M. 4 V. = 4547 Morgen 2 Viertel.

52  Summe korrekt; Zwischens. 1568 M. 11½ V. = 1570 Morgen 3½ Viertel.

53  Summe korrekt; Zwischens. 402 M. 10½ V. = 404 Morgen 2½ Viertel.

54  Summe korrekt; Zwischens. 560½ M. 3 V. 11 R. = 561 Morgen 1 Viertel 11 Ruthen.

55  Summe korrekt = 276 Morgen 3 Viertel.

56  Summe korrekt; Zwischens. 143 M. 10½ V. = 145 Morgen 2½ Viertel.

57  Summe korrekt; Zwischens. 20 M. 6 V. = 21½ Morgen.

58 Lat. = die Handlung, das Geschehene, das Vollbrachte; vgl. auch: „actum est“ = da kann man nichts (mehr) machen.

Quelle Quelle: Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 29 Bü 105a
Die Wiedergabe der Transkription folgt der Originalquelle buchstaben- und zeilengetreu.